traum selbstversorger

Wie werde ich Selbstversorger in kleinen Schritten


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Abfallzauber mit Komposthaufen

Wenn die Sonnenblumen verwelken, die Erbsen schlapp in ihrem Stützgerüst hängen und die Tomatenblätter braun werden, dann fragt man sich: Schon wieder alles falsch gemacht oder ist einfach nur Herbst? In beiden Fällen sind Selbstversorger-Anfänger wie wir reif für den Bau eines eigenen Komposthaufens, auf dem man alle Gartenabfälle los wird und so nebenbei Medizin für den Garten gewinnt. Kompost verbessert die Bodenstruktur und die Wasserverfügbarkeit für die Pflanzen. Er gibt den Boden neue Nährstoff-Nahrung und stärkt die Abwehrkräfte der Pflanzen gegen Schädlinge und Pilze. Der Komposthaufen verzaubert den Abfall in Medizin. Klar, denken wir, den können wir gebrauchen. Aber, wie baut man so eine magische Kiste?

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Die Psychologie der Gartenerde und der Wurmtee

Es gibt da jemanden, mit dem wir gerne befreundet wären: Unsere Gartenerde. Auf den ersten Blick war sie uns sympathisch und wir haben viel Zeit mit ihr verbracht. Wir haben mit ihr und dem Spaten herumgetollt, sie gewässert und umarmt, sie täglich besucht und ihr grüne Gefährten geschenkt. Doch irgendwann wurde uns klar, etwas stimmt nicht mit ihr. Sie redet nicht mit uns. Sie schickt uns Zeichen der Unzufriedenheit und des Protests, indem sie ihre ehemals grünen Gefährten braun werden und die Blätter kringeln lässt. Sie hat keine Lebensfreude und keine Energie. Unsere Gartenerde sucht sich sogar schlechte Gesellschaft und hängt mit Wesen rum, die alles nur kaputt machen wollen. Zuerst schauen wir ungläubig zu, dann kämpfen wir und beschimpfen sie. Schließlich fällt uns auf, dass wir unsere vermeintliche Freundin, die Gartenerde, gar nicht wirklich kennen. Wer ist sie und was geht in ihr vor? Wir holen uns Hilfe bei der Gartenerden-Psychologin…

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Hofführung beim Obergrashof

Bio ist ja nicht gleich Bio, lernen wir gerade. Es gibt das deutsche staatliche Bio-Siegel (nach EG Öko-Verordnung). Dann gibt es Verbände wie Bioland und Naturland etc., die ihr eigenes Siegel haben und deren Richtlinien strenger sind als die Mindeststandards der EU-Öko-Verordnung. Am strengsten sind die demeter-Richtlinien. Genau deswegen fahren wir Richtung Dachau bei München zum Obergrashof, um mal zu schauen, wie sich ein seit über 20 Jahren bestehender demeter-Betrieb so anfühlt, der 2012 den Förderpreis Ökologischer Landbau gewonnen hat. Was machen die und wie?

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